Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)

Was kann ich gut? Was will ich beruflich machen und was brauche ich dafür? Diese Fragen beschäftigen viele Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf. Unterstützung und Begleitung bieten dabei die Angebote im Rahmen der NRW Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), die auf eine umfassende und praxisbezogene Berufsorientierung ab Klasse 8 setzt. lernen fördern engagiert sich in diesem Aufgabenfeld und bietet unterschiedliche Elemente des Programms an.

Potenzialanalysen und Berufsfelderkundungen für Schülerinnen und
Schüler aus 8. Klassen

Im Auftrag des Rhein-Sieg-Kreis führte lernen fördern im Frühjahr 2015 schon zum 4. Mal Potenzialanalysen mit Schülerinnen und Schülern aus Förderschulen durch. Ab September 2015 finden diese Potenzialanalysen erstmals in Kombination mit Berufsfelderkundungen statt. Dieses Angebot wird mit Bundesmitteln gefördert.

Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen zunächst während eines 6-stündigen Schulvormittags unterschiedlichste Aufgabenstellungen, bei denen von der Merkfähigkeit bis zu Sozialverhalten und Handgeschick verschiedene Kompetenzmerkmale getestet werden. Auch berufliche Interessen werden abgefragt, Selbst- und Fremdeinschätzung miteinander abgeglichen. Die Ergebnisse werden individuell in einem ausführlichen Gespräch mit Schülerin oder Schüler, Eltern und Klassenlehrer rückgemeldet. Die Potenzialanalyse ist meist die Initialzündung für den weiteren Berufsorientierungsprozess. Im nächsten Schritt können die Schülerinnen und Schüler in drei unterschiedlichen Berufsbereichen vom Verkauf bis zur Metallwerkstatt jeweils einen Tag lang typische Tätigkeiten ausprobieren. Diese Phase beginnt im Frühjahr 2016.

Praxiskurse für Schülerinnen und Schüler aus 9. Klassen

Eines der Standardelemente von KAoA sind Praxiskurse. Im Frühjahr 2016 finden in der Metallwerkstatt des lernen fördern Kreisverband-Rhein-Sieg e.V. in Siegburg 3 Praxiskurse zum Thema "Grundlagen der Metallverarbeitung" statt, die mit Mitteln der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, des Landes NRW und des Europäischen Sozialfonds gefördert werden. Im Frisörsalon, im Garten- und Landschaftsbau und in der Metallwerkstatt haben insgesamt 33 Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichsten Haupt- Gesamt- und Förderschulen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn jeweils 3 Tage in die Praxis geschnuppert. Sie haben typische Arbeiten, Geräte und Maschinen kennengelernt, kleinere Werkstücke hergestellt oder andere sichtbare Arbeitsergebnisse erreicht. Die Praxiskurse wecken Interessen und Motivation oder auch die Erkenntnis, dass ein bestimmter beruflicher Bereich doch nicht passt. Aber auch diese Einsicht hat einen positiven Effekt, damit die spätere Berufswahl nicht zu Enttäuschungen und Misserfolgen führt sondern genau zu den eigenen Stärken passt.

FIBO – Förderung intensiver Berufsorientierung an Schulen im Rhein-Sieg-Kreis

Schulen können beim Rhein-Sieg-Kreis Mittel zur gezielten Förderung der Berufsorientierung beantragen. lernen fördern bietet diesen Schulen an, für (Klein)gruppen passende Programme zusammenzustellen und in der Schule oder in außerschulischen Räumen durchzuführen.
Zielgruppe des Programms sind Schüler und Schülerinnen der Schulbesuchsjahre 9 und 10, die Unterstützungs- und Förderbedarf haben.

Wir bieten verschiedene Themenblöcke an, die sich an den FIBO-Richtlinien orientieren:

  • Das traue ich mir zu!
    Stärken und Fähigkeiten erkennen und ein Bewerbungsprofil erstellen.
  • So mache ich es richtig im Bewerbungsgespräch und im Praktikumsbetrieb!
    Kommunikation und Verhalten im Bewerbungsprozess und im beruflichen Kontext trainieren.
  • Praxisluft schnuppern!
    Einblick in verschiedene Werkbereiche gewinnen.

Gerne stellen wir Ihnen ein individuelles Angebot zusammen.

 

KAoA

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Fon 02241 95819-30
Fax 02241 95819-11

 

 

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